Das Klima

OlivenbaumDie Bergerie la Falaise liegt am Rande der Zone des mediterranen Klimas. Es wachsen hier noch Wein und Oliven was zeigt, daß die Winter in der Regel mild bleiben. Wenn es mal Frost gibt, dann nur kurz und nur nachts. Die Sonne ist auch im Winter stark und vertreibt tagsüber die Kälte. Schnee gibt es nur höchst selten und wenn, dann lediglich eine Puderschicht von einigen Millimetern. In den Wintermonaten gibt es hier etwa doppelt soviel Sonnenstunden wie in Deutschland — noch größer aber ist das Mehr an Einstrahlung.

Da die Bergerie auf einer Höhe von 520-570 m über dem Meeresspiegel liegt, kühlt es im Sommer nachts beinahe immer ab. In den heißen Monaten Juli und August sorgen die Luftdruckunterschiede durch die starke Sonneneinstrahlung beinahe immer für ein Lüftchen. Im Schatten — und insbesondere im natürlich-feuchten Schatten von Bäumen — bleibt es darum beinahe immer angenehm.

Unangenehm heiße oder gar drückende Wetterlagen gibt es nur selten und nur, wenn der warme Südwind ('Marrin') aus der Sahara kommend sich über dem Mittelmeer mit Feuchtigkeit vollgesaugt hat und sich dann hier über den ersten Bergen Wolken bilden. Der bekannte Nordwind 'Mistral', hier übrigens etwas nordwestlich und 'Tramontagne' genannt, bringt dagegen klares, kühles und sonniges Hochdruckwetter.

Van GoghKennzeichnend fur das hiesige Klima ist einmal die Klarheit der Farben (die bekannte Maler wie van Gogh, Paul Gauguin, Paul Cézanne, Paul Signac in die Nähe gelockt hat) und die damit verbundene Fernsicht und die Schnelligkeit der Wetterveränderungen. An klaren Tagen um Weihnachten z.B. geschieht es durchaus, daß man sich nach einer Beinahe — Frostnacht zum Mittagessen auf der Terasse wiederfindet.

CézanneWenn Sie wissen möchten, wie das Wetter im Hérault heute ist, hier drei links: